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5 Öffnung nach außen

5.01 Homepage

Seit Beginn des Schuljahres 2005/06 besitzt die Schule eine eigene Homepage, die regelmäßig aktualisiert wird. Die Adresse lautet: www.ggs-liost.de.

5.02 Außerschulische Lernorte

Durch den Besuch außerschulischer Lernorte wecken wir die Lernfreude, das Interesse und die Wissbegierde der Kinder. Der Einbezug außerschulischer Lernorte trägt dazu bei, dass sich die Kinder in ihrem Heimatraum besser auskennen und das Bewusstsein räumlicher und zeitlicher Zugehörigkeit gewinnen.

Je nach Jahrgangsstufe besuchen wir - im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts - außerschulische Lernorte wie z.B. Rathaus, Polizei, Mülldeponie, Bergisches Freilichtmuseum, Bensberger Schulmuseum, Rollende Waldschule, Zoo, Gesundheitsamt, kleinere Handwerksbetriebe, Lindlarer Steinbruch, Feuerwehr, Bäckerei, Kindermuseum Duisburg usw.

5.03 Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Wir fördern die Verkehrssicherheit unserer Kinder durch die gemeinsame Anstrengung aller mit der Verkehrssicherheit Befassten. Diese sollen dazu beitragen, das Kind angemessen auf eine selbstständige und eigenverantwortliche Verkehrsteilnahme vorzubereiten. Verkehrserziehung beschränkt sich nicht auf die bloße Vermittlung von Regelwissen. Es bedarf auf jeden Fall der Ergänzung durch das Training in der Verkehrswirklichkeit. Dies geschieht - insbesondere auch im Hinblick auf die Radfahrprüfung - in sinnvoller Weise in Zusammenarbeit mit Polizei und Eltern.

Da sehr viele Kinder mit dem Roller zur Schule kommen, wird einmal im Schuljahr ein Geschicklichkeitstraining im Umgang mit dem Roller durchgeführt.

5.04 Kindertagesstätten

Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Kindertagesstätten und informieren gemeinsam mit den Erzieher*Innen die Eltern der demnächst schulpflichtigen Kinder.

Neben den Informationsabenden gibt es Gespräche zwischen Klassenlehrer*innen und Kindergarten, Beobachtungsaustausch bei den Schulspielen und beim Besuch der Kindergartenkinder im ersten Schuljahr. Dabei lernen wir die Konzepte der Kindergärten kennen und sammeln wertvolle Erfahrungen für den Übergang in die Grundschule.

5.05 Kirchengemeinden

Als Gemeinschaftsgrundschule unterhalten wir viele Kontakte zur katholischen und zur evangelischen Kirchengemeinde. Zur Einschulung nehmen Eltern und Schulkinder an einem ökumenischen Gottesdienst in einer der beiden Pfarrkirchen teil. Ebenso findet ein ökumenischer Abschlussgottesdienst für die Viertklässler*innen statt. Regelmäßig finden Gottesdienste für die Kinder der dritten und vierten Schuljahre statt.

Die Vorbereitung auf die Kommunion erfolgt in Zusammenarbeit von Lehrer*innen, Priestern und Eltern. Zusätzlich werden von beiden Kirchen die Schulkinder zu Veranstaltungen am Nachmittag oder Wochenende eingeladen.

5.06 Weiterführende Schulen

Wir bieten den Eltern der Viertklässler*innen zusätzliche Entscheidungshilfen für die Wahl einer weiterführenden Schule. An einem Tag werden die Kinder vom Unterricht der Grundschule freigestellt, um mit ihren Eltern an einem Tag der offenen Tür an den weiterführenden Schulen teilzunehmen.

Ferner besuchen alle Viertlässler*innen im Klassenverband mit ihren Lehrer*innen die Haupt- und Realschule und erhalten dort eine Führung durch die Schulleitungen.

Außerdem pflegen wir den Kontakt zu den weiterführenden Schulen, indem die ehemaligen Klassenlehrer*innen an den Erprobungsstufenkonferenzen (Klasse 5/ 6) der weiterführenden Schulen teilnehmen und geben u.a. Ratschläge für die Zusammensetzung der neuen Klassen.

An den Erprobungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen nehmen die Lehrer*innen ebenfalls teil und können so den Weg ihrer ehemaligen Schüler*innen ein Stück weit nachverfolgen.

Die Englischlehrer*innen aller Schulformen in Lindlar treffen sich in regelmäßigen Abständen, um ihre Erfahrungen mit dem fortgeführten Englischunterricht in der Klasse 5 auszutauschen und geeignete Maßnahmen für den Übergang zu beraten.

5.07 Pädagogisch-psychologische Beratungsstellen

Wir reagieren auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Lernstörungen. Bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme, die sich auf das Schulleben auswirken, führen wir mit den Eltern Gespräche und empfehlen den Kontakt zu psychologischen Beratungsstellen, zu Diagnosezentren, zu Ergotherapeuten bzw. anderen Fachleuten. Dabei legen wir großen Wert darauf, in die Arbeit der Therapeuten einbezogen zu werden.

Zudem findet an unserer Schule eine regelmäßige Schüler*innensprechstunde in Zusammenarbeit mit der psychologischen Beratungsstelle der „Herbstmühle“ (Wipperfürth) statt, zu der sich die Schüler*innen bei Gesprächsbedarf melden.

5.08 Gesunde Schule

Wir erziehen die Kinder zu bewusstem und eigenverantwortlichem Umgang mit ihrer Gesundheit. Dazu setzen wir neben der täglichen ‚Kleinarbeit’ (gesundes Frühstück, Bewegungs- und Entspannungspausen) verschiedene Werkstätten ein und arbeiten in Projekten mit außerschulischen Partnern wie dem Gesundheitsamt (Zahnprophylaxe) und einer Ernährungsberaterin (Ernährungspyramide).

Alle zwei Jahre führen wir mit den Klassen 2 bis 4 zudem Bundesjugendspiele im Lindlarer Stadion durch, bei denen den Schüler*innen zusätzlich an einem Spendenlauf für UNICEF teilnehmen können. Die Hälfte des Erlöses wird an UNICEF zugunsten des Projektes „Wasser für Flüchtlingskinder“ gespendet.

Eine weitere Besonderheit unserer Schule ist die Teilnahme an dem Projekt „Bildung kommt ins Gleichgewicht“. Dieses Projekt fußt auf Studien, die belegen, dass ein regelmäßiges Training des Vestibularsystems Leistungssteigerungen in Deutsch und Mathematik bewirkt und die Lernfreude steigert. Um dies zu erreichen, integrieren wir in den täglichen Unterricht entsprechende Bewegungs- und Gleichgewichtsangebote, die in achtwöchigen Einheiten in insgesamt fünf Stufen aufeinander aufbauen. Ein „Bewegungskalender“, der in jedem Klassenraum aushängt, liefert dabei die Anleitungen für die jeweils durchzuführenden Übungen.

Mit Beschluss vom 08.06.2015 spricht sich die Schulkonferenz ferner einstimmig für die Beteiligung am Programm „Gesund macht Schule“ aus.

Als Maßnahme der Primärprävention verfolgen die Ärztekammer Nordrhein und die AOK Rheinland/Hamburg mit dem Programm Gesund macht Schule in Kooperation mit unserer Grundschule insbesondere folgende Ziele:

- Unterstützung der Lehrer*innen in Bezug auf die Gesundheitserziehung der Grundschüler*innen,
- Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens von Kindern,
- Frühzeitige Sensibilisierung für gesundheitsförderliches Verhalten,
- Stärkung der Kompetenzen von Kindern zur Verhinderung des Suchtmittelkonsums,
- Vermittlung von Kompetenzen über den menschlichen Körper und seine Funktionen,
- Unterstützung der Lehrer*innen bei der Sensibilisierung von Eltern (und weiterer Akteure) für gesundheitsförderliches Verhalten,
- Unterstützung der Lehrer*innen bezüglich eigener Gesundheitsressourcen,
- Anregung von strukturverändernden Maßnahmen im Setting „Schule“,
- Dokumentation und Evaluation des Programms zur Feststellung der Wirkung von Interventionen und gemäß des gesetzlichen Auftrages nach §20 SGB V sowie
- Übernahme der gesundheitsförderlichen Aktivitäten in das Schulprogramm.

Durch die Beteiligung an Gesund macht Schule können Lehrer*innen von Grundschulen das im Folgenden beschriebene Unterstützungsangebot nutzen. Mit den regionalen Ansprechpartner*innen der AOK Rheinland/Hamburg können Lehrer*innen darüber hinaus den Bedarf an weiterer individueller Unterstützung abstimmen.
Die Ärztekammer Nordrhein und die AOK Rheinland/Hamburg stellen den beteiligten Lehrer*innen didaktische Medien als Anregung für die Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Unterrichtes und Schullebens zur Verfügung. Diese Medien behandeln folgende Themenkomplexe:

- Bewegung und Entspannung,
- Ernährung,
- Suchtprävention/Ich-Stärkung,
- Sexualerziehung und
- Menschlicher Körper/Beim Arzt.

Als Teilnehmer*innen von Gesund macht Schule können unsere Lehrkräfte ein umfangreiches Fortbildungsangebot in Anspruch nehmen. Diese Veranstaltungen werden von Ärzt*innen und im Programm tätigen Pädagog*innen und Referent*innen geleitet. Die Ärztekammer Nordrhein vermittelt den Schulen, die die Beteiligung an Gesund macht Schule vereinbart haben, ferner eine Patenärztin bzw. einen Patenarzt. Diese unterstützen die Lehrer*innen bei der Durchführung von Elternabenden und bei Absprachen zu weiteren Planungen. Die Mitgestaltung des Unterrichts oder an Projekten ist ebenso möglich und wird individuell abgesprochen. Eine Zusammenarbeit mit der Patenärztin/dem Patenarzt ist Bestandteil der Kooperationsvereinbarung.

5.09 Präsentation und Dokumentation

Wir machen Unterricht transparent durch Präsentation unserer schulischen Arbeit. Durch diese Öffentlichkeitsarbeit erfahren Kinder, Eltern und wir Wertschätzung für unseren schulischen Einsatz. Darüber hinaus ist ein gesteigerter Informationsfluss gewährleistet, der uns Anlass gibt, die eigene Arbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Wir präsentieren unsere Arbeit durch Internet (Homepage), Schulzeitung „INFO“, Schaukästen, Presse, Feste, Ausstellungen, Patenschaften. Eine Diaschau im Forum ermöglicht einen Einblick in den schulischen Alltag.

5.10 Förderverein

Wir freuen uns über die Unterstützung eines Fördervereins, der uns hilft, das Interesse an unserer Schule für möglichst viele Eltern zu wecken.

Auf seiner Homepage schreibt der Förderverein:

„Vielmehr hat es sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht, Verbindungsglied zwischen Eltern, Schülern, Schulleitung, Lehrerkollegium und Förderern der Schule zu sein. Die Zusammenarbeit ist von großer Harmonie geprägt. Die materielle Hilfe des Fördervereins ist sehr vielfältig, vor allem werden Lehr- und Lernmittel gekauft, die zu einer modernen Unterrichtsgestaltung und Erziehungsarbeit erheblich beitragen; hierzu gehört insbesondere auch eine kommunikations-technische Grundausbildung. Mit unserer Hilfe möchten wir den Lehrern die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse und Erfahrungen an unsere Kinder weiterzugeben.
Unser gemeinsames Ziel ist es, Mittel zu Gunsten der GGS Lindlar zu beschaffen und die Schule in finanzieller und ideeller Hinsicht zu unterstützen. Die Mittel, die unserer Schule zur Verfügung stehen, sind sehr begrenzt. Die ständigen Kürzungen der öffentlichen Zuwendungen machen es notwendig, dass wir Eltern uns solidarisch ins Zeug legen!
Wir sind daran interessiert, dass die Bildung und Erziehung unserer Kinder für einen bestmöglichen Start sorgen kann. Gerade im Hinblick auf das Umgehen mit den neuen Medien. Hier muss der Grundstein bereits in der Grundschule gelegt sein.“

5.11 Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung

Im achtzehnmonatigen Rhythmus nehmen wir Lehramtsanwärter*innen aus dem Studienseminar Engelskirchen auf.

Wir schätzen die Ideen und Innovationen, die die jungen Kolleg*innen mitbringen und sehen es als unsere Pflicht an, sie zu unterstützen und ihnen möglichst günstige Bedingungen für ihre Ausbildung zu bieten.

5.12 Hilfsprojekte

Hilfsprojekte ergänzen den Unterricht und sensibilisieren unsere Kinder für notwendige Hilfe und fördern das soziale Engagement. Dazu wecken sie das Interesse der Eltern an unserer schulischen Arbeit.

Diese Projekte können in Form einer AG, innerhalb der Klasse oder innerhalb der Schule oder auch unter Einbezug interessierter Eltern stattfinden.

Wir unterstützen zum Beispiel das Kinderhospiz Olpe und die Kinderkrebsklinik Gummersbach sowie verschiedene Projekte von UNICEF.

Diese und viele andere karitative Vorhaben werden finanziert aus den jährlich stattfindenden Schulfesten wie z.B. Weihnachtsbasar, Sportfest, Sommerfest.

5.13 Schulträger

Auf die Zusammenarbeit der Schule mit dem Schulträger legen wir auch weiterhin viel Wert. Es finden regelmäßige, sehr kooperative Dienstbesprechungen in Bezug auf schulorganisatorische Fragen wie z.B. Raumverteilung, Anschaffungen, Beförderung der Fahrschüler*innen, Schuletat, Schulhofgestaltung etc. statt.

5.14 Grundschulen in Lindlar

Die Schulleiter*innen der fünf Lindlarer Grundschulen sprechen sich in allen wichtigen Entscheidungen untereinander ab. Das stärkt jeden Einzelnen und die Position aller bei der Bewältigung der vielzähligen neuen Aufgaben und Herausforderungen in der Schule. Für alle Lindlarer Eltern und Schüler*innen sollen so einheitliche Standards gesichert sein.

5.15 Prävention

Seit vielen Jahren hat sich an der GGS Lindlar-Ost das Präventionsprogramm „Mut tut gut“ bewährt. Ziel der Kurse ist der Ausbau des respektvollen Umgangs miteinander. Gemeinsam lernen und üben die Kinder anhand von Rollenspielen, Gesprächseinheiten und vielen Spielen dazu. Hierbei wird auch das Verhalten in Streitsituationen besprochen und mögliche Lösungen überlegt und gefunden.

Verhaltensänderungen im Alltag sind dann oft Folgen des Kurses und die Kinder werden ausprobieren wollen, wie die Umwelt darauf reagiert. Deswegen ist die Zusammenarbeit mit den Eltern gefordert. Diese werden diesbezüglich zu einem Elternabend eingeladen.

Aber auch diverse Präventionsprojekte u.a. in Zusammenarbeit mit Zartbitter Köln e.V. „Mein Körper gehört mir“; „Kinder haben Rechte“; „Sichere Orte schaffen!“ sind in unserer Schule fest etabliert (siehe Präventionskonzept im Anhang).